














Die Leute von Starigard sind so vielfältig wie wir alle.
Jeder bringt seine Fähigkeiten ein, gibt sein Wissen weiter und lernt selbst ganz viel Neues.
Es findet ein ständiger Austausch statt und man trifft nette Menschen.
Gemeinschaft und Spaß stehen dabei im Vordergrund.
Die Kämpfer der Jomsborg Elag Starigard, die Legio Holsatia und die Bogenschützen trainieren auf dem Museumsgelände und stellen ihr Können bei Aktionstagen und Museumsveranstaltungen unter Beweis.
Komm zu uns und lerne die Leute von Starigard kennen!
Die Leute von Starigard stellen sich vor

„Mein Name ist Christin und ich bin 2019 zu den Leuten von Starigard gestoßen.
Da ich nicht in Oldenburg lebe bin ich leider nur sporadisch „im Dorf“, aber diese Tage sind einfach wunderbar. Einfach mal Technik und Alltag hinter sich zu lassen ist wirklich Balsam für die Seele. Im Museum beschäftige ich mich hauptsächlich mit dem Spinnen und bin nur selten ohne Spindel anzutreffen. Darüber hinaus kann ich mich für alles begeistern, was mit Textilien zu tun hat – Nähen, Nadelbinden und Brettchenweben beherrsche ich, Weben und Schafe scheren will ich lernen. Das ist das Tolle an den Leuten von Starigard: Jeder weiß oder kann irgendwas besonders gut und es findet so viel Austausch statt, um neue Dinge zu lernen, selbst zu vermitteln oder einfach einmal auszuprobieren. Das ist mir das Allerliebste und ich freue mich über jede Gelegenheit zum Mitwirken und Miterleben.“

„Wir sind Frieda und Stefnir und bewohnen seit 2017 das Händlerhaus im „Neuen Dorf“.
Ursprünglich sind wir seit 2005 als „Wikinger“ unterwegs. 2008 hatten wir das Glück, auf einer Veranstaltung im Wallmuseum unsere Zelte aufschlagen zu dürfen, haben uns in das Gelände verliebt und sind geblieben. Nach vielen Veranstaltungen mit unseren Zelten und Equipment sind wir gefragt worden, ob wir die Patenschaft für das Händlerhaus übernehmen wollen.
In Absprache mit der Museumsleitung haben wir Material bekommen, um das Händlerhaus zu gestalten. So haben wir zum Beispiel einen Dachboden und den Fußboden als Ehrenamtler eingebaut. Seitdem stellen wir Händler in Starigard dar. Wenn der Handel mal nicht floriert, übt Stefnir sich im Bronzegießen an der selbstgebauten Esse. Frieda webt am Gewichtswebstuhl.
Das Tolle am Leben als Ehrenamtler der „Leute von Starigard“ ist dabei unter anderem der Kontakt zu den Besuchern, denen wir in zahlreichen guten Unterhaltungen das frühmittelalterliche Leben versuchen, näher zu bringen. Dabei lernen wir immer dazu und erweitern unser Wissen über diese spannende Zeit. Außerdem gibt es in der bunten Gemeinschaft der „Leute von Starigard“ und ihrer vielen verschiedenen Fähigkeiten so viele Möglichkeiten, alte Handwerke und Techniken kennenzulernen, sich auszutauschen und alles Mögliche auszuprobieren, wie Feuermachen, Bogenschießen, Backen im Lehmofen, Perlendrehen und, und, und.“

„Hallo, wir sind Traute und Hans und seit 2013 bei den Leuten von Starigard. Wir interessieren uns für altes Handwerk, weil wir beruflich eher im Büro saßen und nun auch einmal etwas Ordentliches machen wollen. Unser erstes großes Event war die Teilnahme am Tag der Deutschen Einheit in Berlin 2013. Das Oldenburger Wallmuseum hat damals in Berlin unser Bundesland Schleswig-Holstein repräsentiert und wir sind aus Oldenburg mit drei großen Bussen angereist. Unsere Mitmachstände waren von allen Bundesländern die am meisten besuchten. Wir waren für unser Wallmuseum inzwischen in Stettin zur Noc Kupaly (Mittsommernacht), zum Tag der Archäologie in Schleswig oder auch zum Tag der Wenden in Lübeln.
Neben vielen Besucheraktivitäten unterstützt Hans den Bildungsspaß. Im Bildungsspaß wird Schulklassen ein Handwerks-Programm mit kleiner Führung angeboten – am Ende kann mit den selbst hergestellten Exponaten gehandelt werden.
Traute führt die Besucher zur Mystischen Nacht über den Wall oder auch Besuchergruppen durch die Ausstellungen. Wir suchen beide gerne das Gespräch, um die Geschichte vom Oldenburger Wall und von Oldenburg/Starigard den Besuchern näher zu bringen – und dafür haben die Leute von Starigard den Kulturpreis des Kreises Ostholstein 2017 verliehen bekommen – das war etwas ganz Besonderes.“
